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Rezension: Der neue Kindle 4 – Bewährtes bleibt und Neues kommt

7. Oktober 2011

Ich hatte es ja bereits angekündigt und nun ist er hier: Der Kindle 4.

Er ist gräulich/silber und deutlich leichter (170 Gramm) und kleiner (166 mm x 114 mm x 8,7 mm) als sein Vorgänger, weil er statt der normalen Tastatur auf eine Bildschirmtastatur setzt. 2GB Speicher bringt er mit und es gibt ihn lediglich in einer WiFi-Version, 3G bleibt diesmal leider außen vor.
Die wohl für deutsche Kunden wichtigste Neuerung: Der Kindle kann nun Deutsch (oder wahlweise Englisch (UK oder US), Französisch, Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch (Brasilien) – die Sprache lässt sich problemlos ändern). Außerdem ist beim neuen Kindle auch die in den Vereinigten Staaten sehr beliebte Funktion des Teilens auf twitter oder facebook für deutsche Kunden freigeschaltet – man darf also davon ausgehen, dass diese für den alten Kindle mit dem nächsten Update mitgeliefert wird. :-)

Der An/Aus-Schalter ist nun ein ganz normaler Knopf – beim alten Kindle Keyboard wurde hier ein Schieberegler verwendet, der wohl sehr fehleranfällig war. Ich bin beim kurzen Fotografieren allerdings schon ein paar Mal aus Versehen an den Knopf gekommen – ob sich das beim normalen Gebrauch so fortsetzt, muss ich ausprobieren. Falls ja, dann wäre das doch ein recht grober Schnitzer seitens amazon.
Apropos Ausschalten: Die Bildschirmschoner des alten Kindles sucht man hier auch vergebens – statt der „toten Schriftsteller“ und der alten Buchseiten finden sich nun Grafiken, die eher dem Bereich Buckdruck/Schreiben zugeordnet werden dürften, beispielsweise Schreibmaschine, Bleistifte, Zeitungen oder Tintenfass und Federhalter.

Meiner Meinung nach sehr interessant: In der auf dem Kindle mitgelieferten Bedienungsanleitung wird von einem Kindle mit Sonderangeboten und von einer Verleihfunktion geschrieben – man kann also sicherlich davon ausgehen, dass der „Werbekindle“, den es in den USA zum Preis von 79 statt 99 Dollar zu erstehen gibt, und das Verleihen von Büchern in naher Zukunft auch für Deutschland geplant ist. Eventuell wird das amazons großer Clou zum Weihnachtsgeschäft?

Alles in allem macht der Kindle 4 einen sehr wertigen Eindruck und ich bin gespannt, wie er in Deutschland ankommt. Eine Videorezension reiche ich vielleicht bald nach, falls ich die Zeit dazu finde und Interesse besteht … :-)

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Anbieter, digital, Hardware

Tablet PC von amazon: Kindle Fire

29. September 2011

Amazon hat gestern auf einer Pressekonferenz einige neue Produkte (beispielsweise den neuen Kindle 4, der nun über ein deutsches Menü verfügt) vorgestellt. Darunter auch einen Tablet PC: Den Kindle Fire.

Vorbestellt werden kann er unter obigem Link schon, die Auslieferung beginnt Mitte November — allerdings nur an Versandadressen in den USA.

Was ich viel bemerkenswerter finde, ist der Werbespot zum Gerät. Ich finde es ausgesprochen gut gelungen, wie die Werbung die Verbindung zwischen geschriebenem und gedrucktem Wort und dem Kindle Fire herstellt:

httpv://www.youtube.com/watch?v=jUtmOApIslE

Ich zumindest bekomme durch das Ansehen des Clips direkt Lust, mich mit meinem Kindle und einem Klassiker unter einen Baum zu setzen und stundenlang zu lesen …

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Der deutsche Kindle

29. September 2011

Seit gestern ist es endlich soweit – der neue Kindle eReader, diesmal mit deutscher Menüführung, ist vorbestellbar. Er ist etwas kleiner als die letzte Generation, das 15 cm (6 Zoll) E Ink Display jedoch ist das gleiche – er verzichtet nämlich auf die Tastatur. Sicherlich keine schlechte Entscheidung seitens amazon. Außerdem ist das neue Gerät in einem edlen silber gehalten – auch hier kann der  Bücherriese sicherlich punkten …

Ich habe das Gerät auf jeden Fall vorbestellt und werde euch sicherlich demnächst davon berichten!

Anbieter, Hardware

Neue Kindlewerbung: „Freunde“

26. April 2011

httpv://www.youtube.com/watch?v=0vqeXaa1pw8

Frau: „Ist das ein Kindle?“
Mann: „Ja.“
Frau: „Ich lese nur richtige Bücher …“
Mann: „Ich lese ein richtiges Buch.“
Frau: „Ich lese mein Buch in der Sonne, wo das Licht sehr blendet.“
Mann: „Das kann ich auch, guck? Der Bildschirm sieht genau so aus wie ein Papierbuch, also kann man damit gut bei hellem Sonnenschein lesen!“
Frau: „Aber Du kannst keine Seite knicken, um zu markieren, an welcher Stelle Du warst.“
Mann: „Nein, aber mein Kindle macht das automatisch für mich.“
Frau: „Aber es gibt einem so viel, wenn man wirklich die Seite knickt! [knickt die Seite um, guckt peinlich berührt und blickt ihn dann an] Darf ich mal gucken?“
Mann: „Klar.“
(frei übersetzt von mir)

Erinnert mich ein wenig an die „Mac vs. PC“-Werbekampagne von Apple. (Wer sie nicht kennt, findet hier einen Zusammenschnitt der Videos in einer deutschen Version.)

Sehr gelungen, der Spot – er informiert schließlich über den Hauptkritikpunkt an eBook-Readern, der bei eInk-Displays wirklich völlig unangebracht ist, weil das Display in der Sonne bestens funktionert. :)