auf den Hund gekommen, Und sonst so?

von Menschen und Maschinen: BLOGST 2016

18. November 2016
BLOGST 2016

Ich war am vergangenen Wochenende bloggermäßig unterwegs – diesmal auf der BLOGST 2016, einer Bloggerkonferenz im schönen Hamburg. Die #BLOGST ist die Mutter der #MiniBLOGST, deswegen schreibe ich dazu gar nicht mehr so viel, sondern steige direkt ein mit einer Zusammenfassung meines Wochenendes, die leider etwas lang ausfällt. Da müsst ihr durch. ;) Ich hatte übrigens extra den Glitzertintenbutton vom Titelbild fürs Wochenende gebastelt und ihn dann vergessen. Läuft bei mir.

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analog, Bilder

Federmappe: Sonnenleder Sombart

24. September 2016
Sonnenleder-Etui-Sombart

Als ich begann, wieder mehrere Stifte täglich mit mir rumzuschleppen, war schnell klar, dass ich eine ordentliche Aufbewahrungsmöglichkeit dafür brauchte. Ich entschied mich für das Etui Sombart der Firma Sonnenleder, das neben Briefmarken und einem Stück Löschpapier auch problemlos einen größeren Füllhalter und zwei, drei andere Schreiberäte (bis 14 cm Länge) sowie einige Patronen und/oder ein Radiergummi fasst. Ich liebe einfach den Geruch und die Haptik von Leder, außerdem machen die Sonnenlederprodukte optisch wirklich einen guten Eindruck.

Das ist mittlerweile sicher zwei Jahre her und das Mäppchen hat praktisch gar nicht gelitten. Lediglich die Farbe hat sich mit der Zeit ein wenig geändert. War es vorher ein schlichter Naturfarbton, wirkt das Sombart nun sehr warm, fast mahagonifarben, und weist auch diverse Druckstellen und Kratzer auf. Nichts davon stört aber – im Gegenteil, die Mappe sieht immer noch sehr schick aus. Weder das Einsteckfach noch die Gummibänder für die Stifte sind ausgeleiert und der Reißverschluss ist leichtgängig wie am ersten Tag. Kurzum: Ich bin an sich sehr zufrieden. Einziger Wermutstropfen: Von den Schlaufen ist nur eine groß genug für normale Füllhalter, die anderen fassen eher sehr schmale Schreibgeräte wie den Kaweco Liliput oder auch Kugelschreiber.

Die Firma Sonnenleder stellt übrigens seit 1986 Lederprodukte her und scheint sich dabei darauf zu spezialisieren, die natürlichen Eigenschaften des Leders zu unterstreichen:

Wie naturbelassenes Holz hat auch Sonnenleder einen unverfälschten Charakter. Die offenporige Oberfläche erzählt bisher Erlebtes und entwickelt sich weiter. Gebrauch, Sonne und Regen verändern den Farbton. Es bildet sich ein natürlicher Schutz, die Patina. Im Laufe der Zeit schließt sich die Patina. Im vollendeten Zustand sorgt sie für eine einheitliche Farbe und die Unempfindlichkeit des Leders. Die Patina ist, ähnlich wie bei altem Familiensilber und kupfergedeckten Dächern, der Beweis für Reinheit und edle Herkunft unseres Leders. Sie verleihen Ihrem Sonnenleder-Artikel im Gebrauch sein unverwechselbares Erscheinungsbild.

Stimmt. :)

analog

Mod Tablet 2 von „This is Ground“

12. September 2016
Mod Tablet 2 von This is Ground

Seit einigen Jahren habe ich This is Ground immer irgendwie auf dem Schirm gehabt, aber nie so richtig tiefgehend verfolgt, was mit dem Laden, der ursprünglich ganz klein auf Etsy anfing, so passierte. Mittlerweile ist TIG ein ziemlich erfolgreiches Startup und produziert statt wie bisher in den USA nun in Italien und verschickt aus England. So war für mich die Hemmschwelle vor der Bestellung jetzt doch etwas niedriger, denn Zollkosten fallen nicht mehr an, lediglich Steuern und Versand. Aber auch dann ist der Preis der hübschen Lederprodukte ganz schön happig … Da lohnt sich auf jeden Fall das Warten auf besondere Angebote, das tat ich auch und diesen September war es dann so weit: Ein Back-to-School-Special wurde veröffentlicht und ich schlug endlich zu: Das kleine toffeefarbene Mod Tablet 2 ist es geworden. Andere lieferbare Farben sind das obligatorische Schwarz (Charcoal), außerdem Cognac (ein dunkleres Braun), French Grey (Hellgrau), Bomber (das erinnert mich irgendwie immer an Top Gun und Tom Cruise …) und Bone (Weiß).

Nach der Lieferung machte sich dann die Ernüchterung breit, denn mit meiner Bestellung war nicht alles ganz glatt gelaufen. Primärproblem war, dass das gelieferte Traveler Insert leider nicht ganz passte, denn die Magnete waren etwas ungleichmäßig angebracht. Es fehlte außerdem ein Teil meiner Bestellung – da das Bundle nur als Spezialangebot erhältlich war, ist da vermutlich einfach beim Verpacken etwas durchgerutscht. Passiert. Gemeinsam mit TIG fand ich per E-Mail aber eine Lösung, mit der beide Parteien ganz gut leben können, eine Ersatzbestellung wurde also im System für mich angelegt. Das war Anfang dieser Woche, bis heute wurde allerdings noch nichts versendet. Bei meiner Ursprungsbestellung ging das deutlich flotter, die verließ am Tag nach der Bestellung das Lager und war einen Tag später schon angekommen. Kurzum: Die Bearbeitungszeiten im der TIG-Logistik scheinen stark zu variieren, im Falle einer Bestellung würde ich also vorsichtshalber etwas zeitlichen Puffer einplanen.

Schwarzes Loch für unterwegs

Ich hatte mir vorher schon recht genau überlegt, womit ich die Mappe befüllen wollte – für den Anfang waren das nur ein die wichtigsten Kleinigkeiten: Füller, Block, Lineal, Löschkarte (Danke dafür, liebe Meina Uda!), Bleistift, Radiergummi und die natürlich an sich völlig überflüssigen Zahnstocher mit Minzgeschmack von Daneson, die ich aber wegen der hübschen, reagenzglasartigen Umverpackung natürlich mitbestellen musste … Es dauerte also nicht sehr lange, bis ich das gute Stück so „eingerichtet“ hatte, dass ich zufrieden und gefühlt für alle Alltagssituationen gewappnet war. Glücklicherweise fiel die Lieferung in meinen Urlaub, sodass ich auch etwas Zeit zum Testen hatte. Nun bin ich gespannt, wie es sich beispielsweise bei BarCamps und Konferenzen so schlägt. :) Neue Visitenkarten für die MiniBLOGST 2016 sind auf jeden Fall schon bestellt, genug Platz dafür habe ich ja jetzt. ;-)

Quo vadis, Mod Tablet?

In Kürze erscheint das Mod Tablet 3, mehr dazu erfahrt ihr via Medium (How This is Ground reinvented a modular carry system) und über den Newsletter, für den ihr euch auf mt3.co anmelden könnt.

Pfennigfuchser aufgepasst

Übrigens: Wenn ihr nun selbst auch zuschlagen wollt und über diesen Link in den Shop geht, bekommt ihr einen Gutschein über 10 US-Dollar. (Und wenn genug von euch darüber kaufen, bekomme ich auch einen Gutschein für den nächsten Einkauf. Eine klassische Win-win-Situation. :-) )

Galerie

Lesen macht durstig

Edler Stahl: Klean Kanteen

10. September 2016
Der Deckel einer Klean-Kanteen-Trinkflasche

Seit Ewigkeiten hatte ich mit einer schicken Edelstahlflasche geliebäugelt – Plastikflaschen finde ich nervig (das Wasser schmeckt fast nie gut daraus), aber ich wollte dennoch etwas, was zumindest ansatzweise spülmaschinentauglich ist. Dabei bin ich dann schnell über Klean Kanteen gestolpert, eine US-amerikanische Firma, die seit 2004 umweltfreundliche Flaschen aus Edelstahl herstellt, die zudem auch noch leicht zu reinigen und lebensmittelecht sind.
Die Firma ist seit 2008 Mitglied bei One Percent for the Planet, einem Zusammenschluss von Unternehmen, die jeweils 1 % ihres Jahresumsatzes an Umweltschutzprojekte spenden – das macht sie noch einmal zusätzlich sympathisch.

Im Endeffekt habe ich mich dann für die Klean Kanteen Reflect entschieden und es bisher nicht bereut.

Zig verschiedene Versionen für zig verschiedene Einsätze

Ich mag das schlichte Design der Reflect sehr gerne, muss allerdings gestehen, dass sich mittlerweile noch weitere zu meiner ersten Flasche gesellt haben:

  • Eine Touredition von Jack Johnson, die zwar alles andere als schlicht ist, an der ich aber leider nicht vorbeigehen konnte, weil ich Johnson großartig und das Design so hübsch finde.
  • Eine Isolierflasche, die eine so breite Öffnung hat, dass man auch prima Eis einfüllen kann, so kann man in der größten Mittagshitze die Flasche zücken und Sorbet löffeln – perfekt! (Dafür empfehle ich übrigens einen extra langen Löffel! ;)Meinen habe ich mir aus meiner Outdoorkiste geklaubt.)
  • Ein 1,9-l-Growler: Langsam aber sicher gehen nämlich die Verschlüsse unserer Sodastreamflaschen kaputt und wir wollen nicht auf die neuen mit den Schraubverschlüssen wechseln, von denen man so viel Schlechtes liest. So kann ich Wasser sprudeln, es in die Klean Kanteen füllen und fertig. Netter Nebeneffekt: Endlich mal genug Wasser auf dem Tisch. Die kleinen Sodastreamflaschen reichen ja nur für ’nen hohlen Zahn … :)

Mal richtig bechern …

Ich gestehe: Ich bin ein technikverliebter Nerd und besitze sicherlich sehr viel mehr technisches Spielzeug als die meisten Menschen. Trotz allem bemühe ich mich, einen ansatzweise sauberen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. So fliege ich beispielsweise praktisch nie und bestreite meinen Arbeitsweg und fast alle anderen Wege regelmäßig mit dem öffentlichen Nahverkehr. Ein Anliegen ist mir dabei auch die Vermeidung von Müll unterwegs, schon in meinem Elternhaus wurde damals (ich bin ein Kind der 80er-Jahre) darauf geachtet, dass wir die Natur mindestens so sauber hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Gerne sauberer.

So ist es wenig verwunderlich, dass ich auf Konferenzen, Barcamps und Volksansammlungen jedweder Art regelmäßig die Pimpernellen bekomme, wenn ich die verursachten Müllberge sehe. Papierbecher sind eben auch keine umweltfreundliche Lösung, erst recht nicht, wenn sie mit Plastikdeckel kommen, wie man bei der Verbraucherzentrale Hamburg nachlesen kann:

Laut Deutschem Kaffeeverband trinkt jeder durchschnittlich etwa 165 Liter Kaffee im Jahr, was knapp zwei Tassen pro Tag bedeutet. Nach Untersuchungen werden davon rund 40 Prozent, und damit etwa 60 Liter Kaffee, außer Haus getrunken: rund zwei Drittel des Kaffees klassisch aus Keramik- oder Porzellantassen an Orten wie dem Arbeitsplatz, in Cafés oder Restaurants und rund ein Drittel, also ungefähr 20 Liter, außer Haus in To go-Bechern. Bei einer durchschnittlichen Füllmenge von 0,25 Litern entspricht das einem Pro-Kopf-Verbrauch von jährlich rund 80 Coffee-to-go-Bechern. Hochgerechnet auf Deutschland macht das 6,4 Milliarden Coffee-to-go-Becher samt Plastikdeckel, die pro Jahr im Abfall landen.

Da wird einem doch ganz anders!

Was also tun?


In meinem Fall lief der Umstieg über einen Mehrwegteebecher aus Plastik, der aber auch nur drei Jahre hielt, und einen Isolierbecher, den ich meiner Frau vermachte. Dann begann ich irgendwann, zu Konferenzen meinen liebgewonnenen Pfadfinderbecher mitzunehmen, der aber ein relativ kleines Volumen hat, was mich als Vieltrinkerin nervte. Und so bin ich dann im Endeffekt wieder bei Klean Kanteen gelandet, und zwar bei einem Isolierbecher aus Edelstahl und einem normalen Becher – beide fassen jeweils 473 ml Getränk. (Mittlerweile gibt es beide Versionen auch mit 592 ml Fassungsvermögen.)

Pflege

Während die isolierten Produkte und der Bambusdeckel der Reflect handgespült werden müssen, kann alles andere mit in die Spülmaschine. Nach dem Spülen abtrocknen, offen irgendwo verstauen, fertig. Im Endeffekt also auch nicht komplizierter als bei Plastikflaschen, dafür aber deutlich unkaputtbarer. In ein nasses Buff gewickelt bleibt der Inhalt auch in der nicht isolierten Flasche angenehm kühl. Und im Notfall kann man in einer Edelstahlflasche sogar Wasser kochen. Da kann man doch beruhigt auf die Zombiekalypse warten …

auf den Hund gekommen

10 Dinge, die euch als frischgebackene Hundeeltern erwarten

5. Juli 2016
ein Hund sitzt auf einem Baumstumpf

Letztes Jahr sind wir endlich auf den Hund gekommen: Der Pudel von Panem ist eingezogen.

Was euch erwartet, wenn ihr euch auch entscheidet, ein kleines Fellknäuel bei euch aufzunehmen? Hier eine kleine Liste …

  • 10. schlaflose Nächte
    Ich meine das ernst. Kennt ihr die Geschichten eurer Freunde und Kollegen mit Kindern? Säuglinge sind nichts gegen Hundewelpen. ;-) Nachts alle paar Stunden wickeln und stillen klingt irgendwann himmlisch. Denn ihr müsst nicht nur aufstehen und euch kümmern, ihr müsst raus und spazierengehen, egal wie das Wetter ist.
  • 9. Leckerchen
    Leckerchen. Überall, in jeder Tasche, ob nun Handtasche, Hosentasche, Jackentasche. Oft werdet ihr sie erst nach dem Waschen finden und euch fragen, woher diese Krümel nun wieder gekommen sind.
  • 8. Menschen, die sich für Hundefreunde halten und dabei euren Hund verängstigen
    „Oh, ein fremder Hund? Super, den bedränge ich mal ohne Nachfrage.“ „Und ich lasse meine Kinder auf ihn zustürmen.“ „Super, dann lasse ich mal meine drei Flegelfiffis frei laufen, dann können sie um den angeleinten Hund herumtollen.“
  • 7. erlebte Kollektivschuld
    Ab jetzt macht man euch mitverantwortlich für alle Haufen in allen Grünflächen dieser Welt. Findet euch damit ab.
  • 6. fremde Menschen, die sich einmischen
    Auch das kennen Eltern von kleinen Kindern: Plötzlich meint die ganze Welt, euch Tipps geben zu müssen. Und jeder weiß alles, alles besser. Ist euer Hund an der Leine, sagen euch andere Hundehalter, ihr sollt ihn laufen lassen. Läuft euer Hund frei, werden euch Menschen ohne Hunde (und auch manche mit) sagen, ihr sollt ihn anleinen. (Übrigens meistens zu Recht, falls ihr in der Stadt seid – dort ist meistens Leinenpflicht angesagt.)
  • 5. überwundener Ekel
    Das ist neu: Plötzlich stören euch die Ausscheidungen eures Hundes nicht die Bohne. Urin, Kot und Zerbrochenes wird mal eben so nebenbei weggeräumt und, wenn der Familienzuwachs gerade kränkelt, womöglich noch auf Farbe, Geruch, Konsistenz und Wurmeier untersucht.
  • 4. der erste Parasit
    Ob Wurm, Floh oder Zecke, irgendwann erwischt es jeden. Und obwohl ihr es erwartest und auch nicht vermeiden könnt, werdet ihr euch kurz als Versager fühlen. Keine Angst, das ging uns allen so.
  • 3. Freude über Körperausscheidungen
    Irgendwann wird euer kleiner Familienzuwachs krank. Oder frisst eine halbe Zeitung. Sprich: Irgendwann wartet ihr ungeduldig auf ein Häufchen. „Mir ist egal, wo sie macht, auch aufs Sofa oder so, Hauptsache, sie macht endlich.“ Nach vollbrachter Tat werdet ihr per WhatsApp Fotos des langersehnten Köttels an jubilierende Familienmitglieder versenden. Eventuell werdet ihr die Fotos noch, sagen wir mal, grafisch etwas aufhübschen. Mit Snapchatfilter oder so. Und: Ihr werdet das alles nicht seltsam finden.
  • 2. erdrückende Verantwortung
    Egal wie sehr ihr euch auf euren kleinen Begleiter freut, irgendwann wird euch mal wieder bewusst, dass ihr euch gerade für mehr als ein Jahrzehnt einem kleinen Wesen verpflichtet habt: Ab jetzt steht es bei allen Urlaubsplanungen an erster Stelle. Und früher oder später werdet ihr euch die Frage stellen, und sei es weil ihr gerade zum fünften Mal Welpendurchfall wegwischen musstest, kein Auge zugemacht und in zwei Stunden eine wichtige Arbeitsbesprechung habt, ob die Entscheidung für den Hund die Richtige war. Aber keine Angst, sie war es: Der wichtigste Punkt meiner Liste ist nämlich …
  • 1. grenzenlose Liebe
    Die kleinen Plüschbälle lieben uns bedingungslos und voller Inbrunst. Schlechte Laune nach der Arbeit? Keine Lust, aufzustehen? Die Zeiten sind vorbei, denn da schaut uns ein kleines Wesen erwartungsvoll an, wedelt mit dem Schwanz und unser Herz geht auf. Schlechte Tage? Gibt es, aber nur wenige. Gute Tage? Gibt es viiiieel mehr.

Ein Hoch auf die Fellknäuel!

Habt ihr noch weitere Punkte für die Liste? Wie sähe eure Aufzählung aus?